Informationsmaterial und Flyer

Patientenaufnahme

Sowohl bei ambulanter, als auch bei stationärer Aufnahme in das St. Agatha Krankenhaus Köln, wenden Sie sich an unsere Zentrale Notaufnahme.


Unser Empfang ist täglich von 6:30 – 21:00 Uhr besetzt und steht Ihnen für Fragen jederzeit gerne zur Verfügung. Außerhalb der Empfangszeiten können Sie sich  bei wichtigen Anliegen gern an unser Ambulanzpersonal wenden.

Zögern Sie bitte nicht, Ihre Wünsche zu äußern bzw. mögliche Fragen oder auch Beschwerden vorzubringen. Wir werden Ihre Anliegen unverzüglich an die zuständigen Stellen weiterleiten.

Ihre Entlassung aus dem St. Agatha Krankenhaus Köln

Nach Abschluss der Behandlung im Krankenhaus erfolgt die Entlassung. Oftmals besteht jedoch auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus ein Unterstützungsbedarf. Dies kann beispielsweise die Sicherstellung der häuslichen Krankenpflege oder die Organisation von Hilfsmitteln, wie Rollstühlen etc. betreffen.

Auf Basis eines Expertenstandards erhält daher jeder Patient mit einem erhöhten Risiko für Versorgungsprobleme nach Krankenhausaufenthalt und einem daraus resultierenden weiter andauernden Pflege- und Unterstützungsbedarf ein individuelles Entlassmanagement.
Dies bedeutet, dass wir in enger Abstimmung mit Ihnen und Ihren Angehörigen alle für eine nahtlose Anschlussversorgung erforderlichen pflegerischen und medizinischen Maßnahmen bereits während des Aufenthaltes organisieren und koordinieren.

  • Information und Einwilligung in das Entlassmanagement bei gesetzlich Versicherten

    Der Gesetzgeber hat zum 01.10.2017 eine Neuregelung des Entlassmanagements vorgenommen. Demnach haben alle gesetzlich versicherten Patienten aus voll- und teilstationären Behandlungen einen Anspruch auf ein Entlassmanagement entsprechend der Vorgaben des § 39 Abs. 1a SGB V.
    Bereits im Rahmen der stationären Aufnahme erhalten Sie dazu eine schriftliche Information, deren Erhalt Sie oder Ihr gesetzlicher Vertreter dem Krankenhaus bestätigen.
    Damit wir Ihre Entlassungsvorbereitung bereits frühzeitig einleiten können, wird Ihnen mit Aushändigung Ihrer Aufnahmeunterlagen zudem eine schriftliche Einwilligungserklärung in das Entlassmanagement ausgehändigt. Diese Einwilligung erfolgt freiwillig und kann jederzeit von Ihnen wiederrufen werden.

Unsere Wahlleistungen

Die außerhalb der allgemeinen Krankenhausleistungen in Anspruch genommenen Wahlleistungen werden gesondert berechnet (§ 17 KHEntgG):

  • Ärztliche Leistungen:

    Bei der Inanspruchnahme der Wahlleistungen „ärztliche Leistungen“ kann die Wahl nicht auf einzelne liquidationsberechtigte Ärzte des Krankenhauses beschränkt werden (§ 17 Abs. 3 KHEntgG). Eine Vereinbarung über wahlärztliche Leistungen erstreckt sich auf alle an der Behandlung des Patienten beteiligten angestellten Ärzte des Krankenhauses, soweit diese zur gesonderten Berechnung ihrer Leistungen im Rahmen der vollstationären und teilstationären sowie einer vor- und nachstationären Behandlung (§ 115a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch) berechtigt sind, einschließlich der von diesen Ärzten veranlassten Leistungen von Ärzten und ärztlich geleiteten Einrichtungen außerhalb des Krankenhauses. Dies gilt auch, soweit das Krankenhaus selbst wahlärztliche Leistungen berechnet.

    Für die Berechnung wahlärztlicher Leistungen finden die Vorschriften der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in der jeweils gültigen Fassung Anwendung. Nach § 6a Abs. 1 GOÄ erfolgt bei vollstationären, teilstationären sowie vor- und nachstationären wahlärztlichen/privatärztlichen Leistungen eine Minderung der Gebühren einschließlich der darauf entfallenden Zuschläge um 25 %; bei Leistungen und Zuschlägen von Belegärzten und anderen niedergelassenen Ärzten um 15 %. Das Arzthonorar wird in der Regel gesondert von den jeweils liquidationsberechtigten Krankenhausärzten geltend gemacht, sofern nicht die Verwaltung des Klinikums oder eine externe Abrechnungsstelle für den liquidationsberechtigten Arzt tätig wird.

    Die gesondert berechenbaren ärztlichen Leistungen werden, auch soweit sie vom Krankenhaus berechnet werden, vom nachfolgend aufgeführten Wahlarzt der Fachabteilung oder der ärztlich geleiteten Einrichtungen persönlich oder unter der Aufsicht des Wahlarztes nach fachlicher Weisung von einem nachgeordneten Arzt der Abteilung bzw. des Instituts (§ 4 Abs. 2 Satz 1 GOÄ/GOZ) oder von dem ständigen ärztlichen Vertreter (§ 4 Abs. 2 Satz 3 GOÄ/GOZ) erbracht:

  • Die ärztlichen Leistungen der Fachabteilung der ärztlich geleiteten Einrichtung für

    1. Anästhesie und Intensivmedizin
    2. Allgemeine Chirurgie
    3. Plastische Chirurgie
    4. Innere Medizin
    5. Psychosomatik
     

    werden von den liquidationsberechtigten Ärzten gesondert berechnet. Die Namen der aktuell liquidationsberechtigten Ärzte erhalten Sie bei Aufnahme.

    Die ärztlichen  Leistungen der Konsiliarärzte und der fremden ärztlich geleiteten Einrichtungen werden von diesen nach den für sie geltenden Tarifen berechnet.
    Ein Exemplar der GOÄ liegt in der Aufnahmeabteilung des Krankenhauses und in den jeweiligen Sekretariaten der liquidationsberechtigten Ärzte aus und kann dort eingesehen werden. Bei Rückfragen stehen Ihnen die genannten Abteilungen gerne zur Verfügung.

  • Wahlleistung Unterkunft

    Die Gesamtkosten für die Unterbringung werden aus den Kosten pro Berechnungstag gebildet. Berechnungstag in diesem Sinne ist der Tag der Aufnahme zuzüglich jedes weiteren Aufenthaltstages. Der Tag der Entlassung bzw. Verlegung wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Die aktuellen Tarife nach KHEntgG bzw. BPflV werden Ihnen bei Aufnahme ausgehändigt.

Flyer

Hier finden Sie weiterführende Informationen zu unserem Haus, zu einigen der Fachabteilungen sowie zu bestimmten Krankheitsbildern und deren Behandlung.