Psychokardiologie

Psychosoziale Belastungsfaktoren wie Depression und Angst sind mit einem ungünstigeren Verlauf nach Eintritt einer Herzerkrankung verbunden. Die stetig exzessiv wachsende Zahl an invasiven Interventionsverfahren (600000/Jahr, 200000 therapeutische Interventionen/Jahr in Deutschland) führt zu wachsender Belastung der Kostenträger bei unzureichendem Nachweis prognostisch günstiger Effekte. Hier wird als Grund auch Symptomlimitierung als Interventionsbegründung genannt. In diesem Indikationsbereich ist auch die Psychokardiologie anzusiedeln.