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St. Agatha Krankenhaus
Feldgärtenstraße 97
50735 Köln

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Behandlungsablauf

bei chirurgischen Notfällen und bei chirurgischen Sprechstunden

Die chirurgische Behandlung von Notfällen in der Zentralen Notaufnahme, mit Labor, Röntgen und Diagnostik erfolgt rund um die Uhr. Neben rein ambulanten Behandlungen und Operationen erfolgt in der Zentralen Notaufnahme auch die sogenannte prä- und poststationäre Behandlung. Diese umfasst z.B. die ambulante Vorbereitung einer stationären Operation oder die postoperative Nachbehandlung nach einem operativen Eingriff (z.B. Fadenzug).

Notfallpatienten

Patienten mit privaten Unfällen, Arbeitsunfällen oder akuten Erkrankungen können sich rund um die Uhr ohne Voranmeldung vorstellen oder werden im Bedarfsfall mit einen Rettungswagen eingeliefert. Notfallpatienten benötigen keinen Überweisungs- oder Einweisungsschein.

Der zuständige Chirurg entscheidet gemeinsam mit dem Patienten, ob eine ambulante Behandlung ausreichend ist oder ob eine umgehende stationäre Behandlung auf der allgemeinen Pflegestation oder sogar der Intensivstation erforderlich ist.

Planbare Untersuchungen und Operationen

Patienten mit planbaren Behandlungen können sich entweder ohne Voranmeldung in der Allgemeinen Sprechstunde oder direkt in einer unserer Spezialsprechstunden vorstellen.  Für die Spezialsprechstunden ist eine telefonische Terminvereinbarung  über das Sekretariat erforderlich.

Bei einer planbaren Untersuchung zur Abklärung bzw. Einleitung einer ambulanten oder stationären Operation benötigen

  • Privatversicherte Patienten und Patienten mit Arbeits- und Wegeunfällen (BG-Fälle) grundsätzlich keinen Überweisungs- oder Einweisungsschein.
  • Kassenpatienten mit Schilddrüsenerkrankungen einen Überweisungsschein von ihrem Hausarzt  (Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Innere Medizin) oder von einem Facharzt für Nuklearmedizin.
  • Kassenpatienten, die nicht wegen einer Schilddrüsenerkrankung kommen, entweder einen Einweisungsschein vom Hausarzt oder einen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Facharzt für Chirurgie oder Orthopädie.

Prästationäre und poststationäre Behandlung

Im Rahmen der sogenannten prästationären Behandlung kann ein chirurgischer Eingriff so vorbereitet werden, dass der Patient erst am Morgen des OP-Tages in die stationäre Behandlung aufgenommen werden muss. Zur prästationären Vorbereitung gehören die OP-Aufklärung durch den Chirurgen, die Prämedikation durch den Anästhesisten und je nach Einzelfall auch noch weitere erforderliche  Untersuchungen (z.B. Blutabnahme, EKG usw.)

Nach der stationären Entlassung übernimmt meist ein niedergelassener Arzt (Hausarzt oder Facharzt) die weitere Behandlung. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, dass sich die Patienten zur weiteren ambulanten Nachbehandlung nochmals in der Klinik vorstellen.

  • Kassenpatienten können ohne eine erneuten Überweisungsschein über einen Zeitraum von 14 Tagen insgesamt fünf mal ambulant behandelt werden. Eine weitere Behandlung ist bei Bedarf nur mit einer Überweisung von einem niedergelassenen Chirurgen oder Orthopäden möglich.
     
  • Ambulant privat versicherte Patienten und Patienten mit Arbeits- und Wegeunfällen (D-Fälle, berufsgenossenschaftliche Behandlung) können ohne Einschränkungen weiter ambulant behandelt werden und benötigen keine Überweisungsscheine.

Stationäre Behandlung

Der stationäre Aufenthalt soll dem Patienten so angenehm wie möglich gemacht werden. Die Behandlung erfolgt auf zwei Pflegestationen, die nach neuesten Gesichtspunkten eingerichtet und ausgestattet sind. Alle Patientenzimmer verfügen über einen eigenen separaten Toiletten- und Duschbereich. Zusätzlich stehen verschiedene Wahlleistungsmöglichkeiten (z.B. Ein- oder Zweibett-Unterbringung, Premium-Einzel-Zimmer) zur Verfügung.

Die Verteilung auf die einzelnen Pflegestationen und Patientenzimmer erfolgt durch die Ärzte in Absprache mit dem Pflegedienst und dem Patienten, unter Berücksichtigung der Art und Schwere der Erkrankung sowie eventuell notwendiger Operationen.

Aufnahmen und Entlassungen

Aufnahmen und Entlassungen können jederzeit, also auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen erfolgen. Bei der stationären Entlassung erhalten unsere Patienten alle evtl. erforderlichen Rezepte und Bescheinigungen sowie einen sogenannten „Vorläufigen Kurzarztbrief“, in dem die wichtigsten Informationen für den nachbehandelnden Arzt enthalten sind. Nach Eingang aller Befunde erhalten die vom Patienten zu benennenden vor- und/oder nachbehandelnden  Ärzte einen ausführlichen endgültigen Arztbrief.

Eine detaillierte Übersicht unserer Sprechstundenzeiten finden Sie hier.